Volksmission

Von Berlin bis in den Schwarzwald

In einem der ärmsten Stadtteile Berlins entstand die Volksmission 1934 durch Karl Fix. Die offizielle Gemeindegründung der “Volksmission entschiedener Christen Berlin” fand am 27. Juni 1934 statt. In Folge wuchs die Volksmission aber nach dem Krieg hauptsächlich in Süddeutschland.

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Am Anfang

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit all seiner schrecklichen Bilanz, fand auf dem Marktplatz in Stuttgart-Zuffenhausen der erste Freigottesdienst statt. Karl Keck stieß 1946 zur Volksmission und leitete diese zusammen mit Karl Fix und Paula Gassner. Im September wurde die erste öffentliche Taufe mit 250 Teilnehmern im Inselbad in Stuttgart-Untertürkheim abgehalten. Karl Keck schloss sich dem Leiterkreis an und weitere Gemeinden entstanden in Esslingen, Freudenstadt und Schorndorf. Auf dem Stuttgarter Schlossplatz wurden samstags Freigottesdienste abgehalten, welche die Volksmission in Süddeutschland bekannt werden ließen. Die erste Evangelisation fand 1948 in einem gemieteten Zelt auf den Cannstatter Wasen statt.

Freikirche

Freikirchen sind nichts Besonderes oder Anderes, sondern lediglich Kirchen mit von Gründung an staatsunabhängiger Verwaltung. In Ländern, wo es nie ein Staats- oder Nationalkirchentum gab, zum Beispiel in den USA, sind daher alle Kirchen Freikirchen – auch die Evangelisch-Lutherische Kirche, die Römisch-Katholische oder die Anglikanische.

Freikirchen unterscheiden sich nicht durch Sonderlehren von anderen Kirchen. Sie zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Gemeindeverständnis sowie durch ihren Ausdruck des Glaubens aus. „Frei“ steht bei der Volksmission für

  • freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus, für die Taufe und ein verbindliches Leben im Glauben nach biblischen Vorgaben.
  • Freiwilligkeit der Mitgliedschaft und die Mitarbeit in der Gemeinde.
  • freiwillige Spenden und Beiträge der Mitglieder, aus denen Gemeinden, deren Haushalte, Aktivitäten und diakonische Werke finanziert werden.
  • freiwilliger Zusammenschluss und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kirchen und Gemeinschaften.
  • freie und offene Gemeinschaft. Gäste, die wissen möchten, was dran ist am „Gemeindeleben“, oder, vielleicht durch einen Umzug, eine christliche Gemeinde suchen, sind herzlich willkommen.
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